Informationen über Inhaltsstoffe (Ingredients), Verträglichkeit....


Warum Palmölfrei??

Vor einigen Jahren sah ich eine Reportage im Fernsehen über die Abholzung des Regenwaldes, das dreckige Geschäft der Firmen, die Menschenrechte mit Füßen treten, Tiere töten, Brandrodungen durchführen und dabei massenhaft Tiere verbrennen. 

Menschen werden enteignet. 

Alles nur, um Platz zu schaffen für neue riesengroße Palmölplantagen.

Ich war entsetzt und traurig. 

Hab überlegt was ich tun kann. 

Bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich nur noch palmölfreie Produkte anbieten möchte. 

Dann habe ich die Inhaltsstoffe der Nahrungsmittel gecheckt, ich war und bin immer noch erstaunt, wo überall Palmöl drinsteckt.

 

Alle Seifen-Rezepte neu geschrieben, neu kombiniert - das war gar nicht so einfach! Sollte die Qualität doch nicht darunter leiden...

Am Ende bin ich zufrieden - sehr zufrieden mit dem Ergebnis

                 RETTET den REGENWALD! 

Und ich bin überzeugt, dass meine Kunden es zu schätzen wissen.

 

Ja, jeder kann etwas tun! 

Palmöl steckt in Nutella, in Brühe, in Schokolade im Bio-Diesel...  Da lohnt sich das Hinschauen. Es gibt mittlerweile gute Apps - ein Scan und sie bekommen eine genaue Angabe über die Inhaltsstoffe.

 

Übrigens halte ich überhaupt nichts vom sogenannten "nachhaltigen Palmöl" - die Zertifizierung ist mehr als umstritten.... sieht auch nachfolgenden Link:

http://www.nachhaltigkeitsrat.de/index.php?id=8406

Die Idee ist gut, die Umsetzung ein Witz. Da gibt es noch viel zu tun.... 

Hier noch eine Seite, die ich jedem Verbraucher empfehlen kann: 

http://www.zeropalmoel.de/content/f%C3%BCr-den-verbraucher

 

 

 



ätherische Öle und Parfümöle:


Verbraucherschutz steht heute an erster Stelle. Ich bin daher verpflichtet, bedenkliche und auch weniger bedenkliche Inhaltsstoffe - auch von ätherischen Ölen - aufzuführen.

Die Kosmetikverordnung schreibt seit 2005 vor, dass 26 allergene Duftstoffe, die in ätherischen Ölen oder Parfüms vorkommen können, auf der Verpackung deklariert werden müssen.

Bei Produkten, die auf der Haut verbleiben - sog. "Leave On-Produkte" - ab einem Gehalt von 0.001% und für jene, die wieder abgewaschen werden - sog. "Rinse Off-Produkte - ab 0.01%.

Fast alle ätherischen Öle enthalten in unterschiedlicher Menge von jeher einen oder mehrere der hier folgenden Bestandteile: 

Die 26 kritischen Bestandteile in ätherischen Ölen oder Parfümölen sind:

  • Alpha-Isomethyl Ionone
  • Anise Alcohol = Anisylalkohol
  • Amyl Cinnamal = Amylzimtaldehyd
  • Amylcinnamyl Alcohol = Amylzimtalkohol
  • Benzyl Alcohol
  • Benzyl Benzoate
  • Benzyl Cinnamate = Benzylzimtsäureester
  • Benzyl Salicylate
  • Butylphenyl Methylpropional = Lilial
  • Cinnamal
  • Cinnamyl Alcohol = Zimtalkohol
  • Citral
  • Citronellol
  • Coumarin
  • Eugenol
  • Evernia Prunastri Extract = Eichenmoosextrakt
  • Evernia Furfuracea Extract = Baummoosextrakt
  • Farnesol
  • Geraniol
  • Hexyl Cinnamal = Hexylzimtaldehyd
  • Hydroxycitronellal
  • Hydroxyisohexyl 3-Cyclohexene Carboxaldehyd = Lyral
  • Isoeugenol
  • Linalool
  • Limonene = d-Limonen
  • Methyl 2-Octynoate = Methylheptincarbonat

Potenziell hautreizende ätherische Öle:

  • Cinnamomum cassia (Cassiazimt, chinesischer Zimt)
  • Cinnamomum verum (Zimtrinde, Zimtblätter)
  • Syzygium aromaticum (Gewürznelke, Blätter und Knospe)
  • Origanum vulgare (Oregano)
  • Satureja hortensis/montana (Bohnenkraut)
  • Thymus vulgaris (Thymian Chemotyp Thymol und Chemotyp Carvacrol)
  • Myroxylon balsamum (Perubalsam)

Säuglinge und Kleinkinder sollten möglichst nicht mit ätherischen Ölen oder Parfümölen in Kontakt kommen, da ihre Haut noch sehr empfindlich ist.

Laut Öko-Test werden folgende Stoffe als starke Allergene eingestuft:

  • Evernia Furfuracea Extract (Baummoos)
  • Evernia Prunastri Extract (Eichenmoos)
  • Cinnamal (Zimt/Zimtrinde)
  • Isoeugenol (Cassia/Nelke)

Als weniger bedenklich eingestuft:

  • Hydroxyisohexyl 3-cyclohexene Carboxaldehyde (HMPCC/Lyral)
  • Hydroxyicitronellal (synthetische Blütendüfte) 
  • Cinnamyl Alcohol (Narzisse/Hyazinthe)
  • außerdem für Menschen mit Duftstoffallergien bedeutsam:
  • Farnesol
  • Eugenol
  • Methyl 2-octynoate
  • Citral
  • Amyl cinnamal
  • Butylphenyl Methylpropional (Lillal) 

Die restlichen Stoffe der Index-Liste -werden laut Öko-Test als Allergene ohne Bedeutung angesehen. Hierzu gehört auch das häufig auftretende Linalool (z.B. in Rose oder Lavendel oder allen Zitrus-Düften).

 

Folgende Öle sollten während der Schwangerschaft nicht innerlich eingenommen werden,  nicht in Bädern, Inhalationen und in höherer Konzentration in Körper- und Massageölen verwendet werden:

 

Anis, Basilikum, Cistrose, Dill, Eisenkraut, Estragon, Fenchel, Gewürznelke, Kalmus, Kampfer, Koriander, Kümmel, Lemongras, Lorbeer, Majoran, Muskatellersalbei, Muskatnuss, Myrrhe, Nelkenbaum, Oregano, Petersilie, Rosmarin, spanischer Salbei, Schafgarbe, Schopflavendel, Sellerie, Sternanis,Thymian thymol (weiss), Wacholder, Ysop, Zeder, Zypresse.

 

Bitte fragen Sie hierzu auch Ihren behandelnden Frauenarzt.

(Für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Angaben wird keine Haftung übernommen....)

 



Milchpulver (Lac Powder)

 

Milchpulver wird durch Sprühtrocknung aus frischer Milch gewonnen. 

Es gibt mittlerweile etliche verschiedene Milchsorten als Pulver.

 

Ich benutze meist Ziegenmilchpulver (Caprae Lac Powder) oder Schafmilchpulver.

Es enthält neben vielen Spurenelementen wie Calcium, Kalium und Magnesium auch einige Vitamine (A, B1, B2, C, D und E).

 

Die Ziegenmilch ist die an Mineralstoffen und Spurenelementen reichste Milch. 

Sie stabilisiert den Säureschutzmantel der Haut, glättet und belebt die Haut, ist feuchtigkeitsspendend und versorgt die Haut mit den Mineralstoffen und Vitaminen.

 

 

Die Seife wird durch Milchpulver besonders cremig und reichhaltig.

 


Mulsifan (Laureth-4) -Emulgator

 

Mulsifan ist ein synthetisch hergestellter O/W-Emulgator für Badeprodukte.

Es ist eine klare Flüssigkeit, die in allen Ölen löslich ist - in Wasser dispergierbar.

Er verfärbt die Produkte nicht, setzt sich nicht im Produkt am Boden ab und ist vor allen Dingen geruchsneutral. ;-) 

Das macht ihn gegenüber anderen (pflanzlichen) Emulgatoren einfach unschlagbar.

Die Badepraline hinterläßt so keinen fettigen, öligen, schmierigen Film auf der Haut und der Wanne... 

 


Natriumhydrogencarbonat (Sodium Bicarbonate) - auch Natron oder Backsoda genannt

VORSICHT:

Nicht zu verwechseln mit Waschsoda - (Natriumcarbonat)!!!!!!

oder gar mit Natriumhydroxid (Ätznatron oder NaOH- das zur Seifenherstellung genutzt wird um eine Lauge anzusetzen....!!)

 

Es ist ein weißes Pulver, das man im Handel auch unter den Namen Kaisernatron®, Speisesoda oder Backsoda bekommen kann und ist ein wesentlicher Bestandteil von Backpulver.

Es löst sich gut in Wasser und wird in der Pharmazie als Säureblocker bei Sodbrennen eingesetzt.

Natron ist ein Allround-Talent - zum Putzen, Kochen oder auch in der Kosmetik einsetzbar.

In Verbindung mit Zitronensäurepulver ist Natron ein wichtiger Bestandteil von sprudelnden Badeprodukten. 


KONTAKT: 

Seifenmanufaktur

Clean&Meer

Michaela Weber

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